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Montag Oktober 23, 2017
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55 items tagged "PS4"

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Gewinnspiel: Mittelerde - Schatten des Krieges

SoW BottleOpener Pho150

Auf geht's ins Tolkien-Universum: Mittelerde: Schatten des Krieges bietet auf PS4 und XBOX One eine epische, offene Welt, die vom preisgekrönten Nemesis-System zum Leben erweckt wird. Es gilt  in den Feuern des Schicksalsbergs einen neuen Ring der Macht zu schmieden, Festungen in gewaltigen Schlachten zu gewinnen und  Mordor mit seiner ganz persönlichen Ork-Armee zu beherrschen. 

Mittelerde: Schatten des Krieges ist der Nachfolger des mit über 50 Awards preisgekrönten Bestseller-Tophits Mittelerde: Mordors Schatten, und setzt die actionreichen Abenteuer des Waldläufers Talion und des Rachegeistes Celebrimbor fort, die sich nun hinter den feindlichen Linien durchschlagen müssen, um eine mächtige Armee aufzustellen, und ganz Mordor in den Krieg gegen den Dunklen Herrscher Sauron zu führen.

 

Zu diesem Epos verlosen wir gleich zwei Pakete für die unterschiedlichen Systeme:

 

Paket 1 beinhaltet 1x Spiel für XBO, 1x Flaschenöffner, 1x Notizbuch, Paket 2

1x Spiel für PS4, 1x Flaschenöffner, 1x Notizbuch

 

SOW Notebook Pho klein51

 

Wer gewinnen will, wird bis zum 1. November 2017, Fan unserer Facebook-Seite und schickt uns eine Facebook-Message mit dem Stichwort "TOLKIEN" oder (wenn er schon Fan ist) schreibt eine Email mit der Betreffzeile "TOLKIEN" an unsere Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ! Wichtig: Schreibt dazu, welches der beiden Pakete Ihr gewinnen wollt.

Hinweis: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Wir benötigen Eure komplette Adresse und, ganz wichtig, ein bis zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen wollt. Dieser Zusatz ist Bedingung für die Teilnahme. Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Angezockt: The Evil Within 2 (PS4)

The Evil Within 2 ps4 frontcover-01 1496837647Fortsetzungen sind nicht nur in Hollywood Gang und Gebe, die Spielebranche übertrifft die Filmemacher in dieser Beziehung um ein Vielfaches. The Evil Within hat uns damals nicht recht begeistern können, trotzdem schauen wir uns den Nachfolger natürlich an. Und, die gute Kunde: der zweite Teil ist wesentlich besser als sein Vorgänger. Der Spieler ist natürlich wieder Detective Sebastian Castellanos. Und der hat alles verloren, auch seine geliebte Tochter Lily. Doch als Mobius (eine Organisation, die sich vor der Öffentlichkeit verbirgt und aus den Schatten heraus die Ereignisse manipuliert) ihm die Gelegenheit bietet, seine verloren geglaubte Tochter zu retten, muss er sich mit dieser mysteriösen Organisation, die sein altes Leben zerstört hat, zusammentun. Einmal mehr muss Sebastian in eine ihrer schrecklichen Schöpfungen hinabsteigen: In der verstörenden Welt der Kleinstadt Union ist sein Verstand seine mächtigste Waffe gegen die lauernden Schrecken – und Erlösung ist nur tief im Inneren des sogenannten STEM (eine Maschine, die den Verstand seiner Nutzer zu einer alternativen Welt verwebt) zu finden. So weit, so wenig begeisternd, weil durchaus konfus. Den ersten Teil zu kennen, kann helfen, letztlich ist aber das Spiel auch ohne diese Vorkenntnisse vernünftig spielbar. Was man wissen muss? Der Detective bekommt also eine zweite Chance, seine verloren geglaubte Tochter zu retten. In der Albtraumwelt muss er dafür gegen Zombies und andere seltsame Kreaturen antreten, die lauern nämlich hinter jeder Ecke dieser bizarren Welt. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei sehr variierend. Mal erledigt man große, schwere Gegner recht einfach, um eine Häuserecke weiter keine Chance im offenen Kampf gegen einen schlurfenden Zombie zu haben. Balance ist das Stichwort -  und die ist scheinbar nicht ideal in diesem Spiel. Grafisch ist so weit alles tutti, vor allem die Hauptperson ist sehr detailliert dargestellt. Andere Charaktere hingegen sehen oft ausgewaschen aus. Eine Anpassung an die PSPro wird es nicht geben, schade. Die Handlung mit der abgerissenen Kleinstadt erinnert an Silent Hill, aber das muss ja kein Nachteil sein. 

Die Steuerung ist wie schon im ersten Teil ein Problem, da durch die Kameraposition (leicht hinter der Schulter der Spielfiguren postiert) nicht immer eine gute Übersicht gegeben ist. Um in einem Raum etwas schnell zu erkennen, muss man sich so immer um die ganze eigene Achse drehen. Das geht besser und macht keinen Spaß.

Atmosphärisch ist das Spiel aber dann wieder richtig gelungen. Gruselsounds aus dem Controller, genügend Schreckmomente, immer wieder undurchsichtige Zwischenspiele, The Evil Within 2 könnte mit einer guten Steuerung ein Top-Spiel sein. So bleibt es wie auch schon Teil 1 ordentlicher Durchschnitt. Der Story-Trailer unten klärt Euch vielleicht etwas auf, was die Handlung angeht.

 

Fazit: Ordentlicher Grusel mit Steuerungsproblemen

 

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Review: Mass Effect Andromeda (PS4)

91dod92QhML. SL1500 Die Mass Effect-Trilogie ist passé (der letzte Teil erschien im März 2012), mit Andromeda hievt Bioware ein neues Kapitel der epischen Spielreihe in die Regale. Bereits im Vorfeld hatte es große Kritik gegeben, die Erwartungen waren riesengroß und vor allem alte Hasen unter den MA-Zockern können sich oftmals nicht mit dem neuen Spiel anfreunden. Die Probleme des Spiels sind dabei vor allem technischer Natur: Die Animationen sind ein wenig hölzern, die Lippensynchronität ist nicht gegeben, die deutsche Sprachausgabe ist nicht immer (aber oft) überzeugend (umstellen auf Englisch mit Untertiteln ist aber möglich). Dazu gibt es immer mal wieder (aber keineswegs so oft, wie viele Spieler in einschlägigen Foren vorgaukeln wollen) Lags auch im Solospiel. Bioware führt uns in die Andromeda-Galaxie fernab der Milchstraße. Dort suchen wir in einer feindseligen Galaxie nach einer neuen Heimat und kämpfen gegen eine tödliche Spezies, die alles daransetzt, uns auszuläöschen. 

Nimmt man die Nostalgiebrille ab und lässt sich auf MA Andromeda ein, erhält man ein bockstarkes Open World-Rollenspiel. Wer vorher - wie die RocknRoll Reporter - nicht viel mit der MA-Reihe zu tun hat, wird 90 Prozent der inhatlichen Kritiken nicht nachvollziehen können. 

Die PS4-Fassung ist nicht so verbuggt wie alle tun, die oben aufgeführten Probleme stören, zerstören aber das Erlebnis nicht.

Mass Effect Andromeda ist eine Mischung aus Skyrim und Star Trek: Das Besiedeln der Planeten, der Kampf gegen die zahlreichen Gegner macht genauso viel Spaß, wie die Detektivarbeiten ("Finden Sie den Saboteur") auf der riesigen Homebase, der Nexus, oder dem eigenen Schiff. Dialoge gibt es für viele Stunden, zwischenmenschliche Probleme müssen gelöst, Brücken zwischen verschiedenen Wesen geschlagen werden - kurzum: Das alles ist unglaublich umfangreich und ziemlich episch. 

Allein für das Folgen der Hauptstory muss man mehr als 50 Stunden einplanen, dazu gibt es so viele Nebenquest (und einen Multiplayerpart), dass man bis Weihnachten zu tun haben dürfte. Na klar, gibt es auch Ärgernisse: Die Teamkontrolle wurde beispielsweise auf die Positions- und Zielbefehle beschränkt, so dass es eigentlich egal ist, ob man seinen Mitstreitern im Kampf Befehle gibt.

Dafür entschädigen die vielen unterschiedlichen Welten - angefangen von einer staubigen Wüste bis hin zum ultratoxischen auseinandergebrochenen Planeten. Die Erkundung macht eine Menge Spaß. Grafisch ist MA Andromeda kein Toptitel, schlecht sehen vor allem die verschiedenen Landschaften jedoch nicht aus. Musik und Sound hingegen sind ziemlich stark.

Liest man sich die diversen Meinungen zu diesem Spiel durch, fällt auf, dass vor allem Fans der ersten drei Games bitter enttäuscht sind. Doch, wer dahin geht, wo noch niemand vor ihm war - nämlich in die Andromeda-Galaxie und versteht, dass Teil vier ein Neubeginn ist, wird begeistert sein.

 

Fazit: Tolles, episches Spiel mit einigen technischen Problemen

 

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Review: Dishonored 2 (PS4)

dish22012 war Dishonored, das Schleich und Attentatsspiel der französischen Softwareschmieder Arkane Studios ein echter Überraschungserfolg. Doch das ist vier Jahre her. Können die Franzosen mit dem Nachfolger nun an den Erstschlag anknüpfen? Dishonored 2 spielt 15 Jahren nach dem Vorgänger. Die einstige Thronerbin Emily Kaldwin wurde um ihr Privilieg, Kaiserin zu werden, betrogen und will nun Rache. Dabei hilft der junge Frau Ziehvater und Leibwächter Corvo Attano. Interessant: Man kann selber entscheiden, mit welchen Charakter man spielen möchte. Dabei spielen sich beide völlig unterschiedlich, was der Langzeitmotivation zugute kommt. Einen Koop-Modus gibt es hingegen nicht, würde dem Schleichspielprinzip aber auch entgegenwirken. 

Corvo spielt sich fast wie in Dishonored 1. Er kann die Wächter schleichend aber auch im furiosen Kampf bewältigen. Emily ist da eine ganz andere Nummer: Wer hier nicht schleicht und heimlich zu Werke geht, wird zwangsläufig häufig scheitern. Die Grafik wurde deutlich aufgebohrt, die Welt sieht wirklich sehr hübsch aus, wenngleich aktuelle Top-Titel wie Uncharted eindeutig die Nase vorn haben. Die Gegner agieren sehr indifferent. Mal strunzdumm, suchen sie in anderen Momente intelligent die ganze Gegend ab und machen es dem Spieler deutlich schwerer, sich zu verstecken, als noch im Vorgänger. Die Stadt Karnaca ist nun deutlich detaillierter und hat mehr zu bieten. 

Die Atmosphäre der Stadt ist sagenhaft, die Charaktere bleiben leider oft blass, genauso blass wie eher müde Story. Dennoch: Nach einigen ersten Stunden (in denen Dishonored 2 ein wenig zäh daher plätschert) wird das Spiel immer besser, das Leveldesign ausgeklügelter und übertrifft sogar das tolle Debütgame. Was nervt? Leider die Steuerung, die bewusst im 1st Person-Stil angesiedelt ist. Nicht immer ist die Bewegung am Gamepad so geschmeidig, dass man auch wirklich von einer Dachrinne zu nächsten hüpft, sondern wie ein Stein in die Gasse darunter plumpst. 

 

Fazit: Wie Dishonored 1 - nur noch besser. Problematisch bleibt die Steuerung.

 

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Review: WWE 2K17 (PS4)

91QYEqXY2uL. SL1500 Ich kenne den Muskelprotz auf dem Cover dieses Spiels (Brock Lesnar) nicht und ich schaue auch unter gar keinen Umständen irgendwelche Wrestling-Shows. Kurzum: Ich bin nicht die Zielgruppe für WWE 2K17. Deshalb sind für mich viele der Kritikpunkte, die durch die asozialen Medien geistern, nicht greifbar und auch nicht relevant. Rhyno? Harlem Heat? Die fehlen und alle meckern darüber. Das sei, als würde Ronaldo bei Fifa 17 nicht mitspielen, sagt der Kollege und ich verstehe, denke aber: Bei Pro Evolution Soccer fehlen seit Jahren fast alle echten Spieler. Trotzdem ist es ein Hit und wird hochgelobt. Äpfel und Birnen - sagt er.

Kommen wir zu dem, was ich objektiv beurteilen kann und möchte: WWE 2K17 macht einen Heidenspaß. Bevor ich nach einem kurzen Einstiegskampf mich ins Getümmel stürze, editiere ich zwei Stunden lang und erschaffe eigene Wrestler aus den tausenden von Möglichkeiten, baue eine eigene Arena, kreiere eigene Einlauf-Choreos - Wahnsinn. Die Möglichkeiten sind hier fast unbegrenzt und wären da nicht die langen Lade- und Wartezeiten würde das Ganze noch viel mehr bocken. Nachdem ich dann endlich den enormen Doctor Rübezahl (2,15 Meter, 156 Kilogramm) in den Ring geworfen habe, bekommt der Koloss von dem winzigen Enzo Amore so böse die Fresse poliert, dass ich am Realismus des Spiels zweifle. Äh, Realismus... Wrestling? Vergessen wir das also. Die Spielmechanik macht es einem nicht immer leicht, auch mit übermächtigen Superstars leicht zu gewinnen. Andererseits macht das aber auch den Reiz der Kämpfe aus: Es geht immer hin und her und besonders geil: Endlich kann ich im Publikum weiter raufen. Der Karrieremodus wurde aufgeborht und ich kann mit der Promo-Engine Fehden eröffnen und Allianzen schmieden. Die Spielmodi sind erneut sehr üppig, da ist vom 1vs1 bis zum 30 Leute hauen sich auf die Fresse alles dabei. Mir reicht es. Grafisch ist alles tacko (es wurde ein deutlicher Sprung zu den eher schlechten Darstellungen der Vorjahre gemacht), der Soundtrack wummert sehr abwechslungsreich zwischen Black Sabbath und irgendeinem Rap-Gedudel durch die Lautsprecher, und unterm Strich komme ich als Nicht-Fachmann auf meine Kosten und habe eine Menge Spaß an WWE 2K17. 

 

Fazit: Viel Spaß für Gelegenheits-Wrestler

 

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Review: Elder Scrolls Skyrim (PS4)

skyrElder Scrolls: Skyrim ist vielleicht das beste Spiel, das es jemals gab. Skyrim ist ein echtes Epos - von der schieren Größe der Spielwelt, über die Vielfalt der Aufgaben und dem Reichtum der Geschichte bis hin zu den actionreichen Kämpfen! Bethesda hat das beste Spiel aus der Elder Scrolls-Serie gebastelt.Auf der PS3 sorgte Skyrim für hunderte Stunden Spielpaß. Nun wurde das Spiel für die nächste Konsolengeneration neu aufgelegt. Neu bezieht sich dabei vor allem auf die Grafik. Die wurde deutlich aufgebohrt, ein Top-Grafik-Titel der PS4 ist es freilich nicht geworden, da war die Engine schon zu verstaubt. Dennoch: Wasser und Wettereffekte wurden derart aufgehübscht, dass man wie schon bei der PS3-Version einfach eimal minutenlang die Nordlichter beobachten möchte (siehe Foto unten). Die Story wurde nicht verändert, doch auch, wer diese bereits durch hatte, es gibt so viele Nebenquests, dass man getrost noch einmal von vorne beginnen mag. Beeindruckend ist bei Skyrim weiter, dass quasi alles möglich ist.

Einige Beispiel? Zaubertränke herstellen, Heiraten, Reisen, Kämpfen, zum Werwolf oder Vampir werden, sich als Dieb betätigen, Schwerter oder Rüstungen schmieden und und und. Dazu gibt es eine so dermaßen große Fülle an Missionen, dass das Spiel sicher für weit über 150 Stunden nicht langweilig wird. Die Kämpfe sind zu Beginn etwas zäh, vereinfachen sich aber mit gestiegener Charakterstufe deutlich, auch, wenn sie selbst dann noch kein Zuckerschlecken ist. Hier wird geschwitzt. Da ich einer dieser Menschen bin, die die Musik fast immer ausstellen, sagt die Tatsache, dass ich sie bei Skyrim für unverzichtbar für die Atmosphäre halte, bereits alles über deren Qualität aus. Was gibt es zu meckern?

Nicht viel: Die 3D-Weltkarte ist sehr hübsch anzuschauen, aber nicht immer leicht zu steuern. Desweiteren ist die eigentliche sehr gute Synchronisation von zu vielen Wiederholungen geprägt. Die Übersetzung fällt etwas sehr streng aus. Warum Riverwood unbedingt sklavisch übersetzt Flußwald heißen muss, entzieht sich meinem Verständnis. Die PS4-Fassung hat alle erhältlichen Erweiterungen an Bord und kann zudem auf die Mod-Unterstützung der PC-Freaks bauen. Erstmal aus der PS4 ist es möglich ein Spiel mit Mods zu bereichern. Volle Punktzahl

 

Fazit: Skyrim  ist und bleibt genial

 

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skywa

Review: Titanfall 2 (PS4)

81A82C07dqL. SL1500 Titanfall, die Zweite: Nachdem im ersten Teil nahezu keine Singleplayer-Kampagne existierte (es waren eher aneinander gereihte Multiplayer-Parts mit Bots) und so das Spielerlebnis komplett verwässert wurde, macht Respawn Entertainment es zwei Jahre später viel besser. Wieder sind wir ein Tita-Pilot (eine Art Mech-Gigant) und wieder können wir diesen mechanischen Gesellen auch verlassen, um im Shooter-Stil durch die Gegend zu rennen. Apropos Gegend: Die Grafik beim zweiten Fall der Titanen ist grandios, absolut State of the Art und beeindruckt mit authentischen Pflanzen und glitzernden Wassereffekten. Stark. Auch spielerisch geht Titanfall 2 gut von der Hand. Lediglich die Walljumps des Piloten sind etwas tricky, doch mit etwas Übung läuft's - im wahrsten Sinne des Wortes. Kommt man einmal nicht weiter, gibt es eine Art Geist, der einem den richtigen Weg weist. Sehr schön. Der blitzsaubere Single-Player-Teil macht eine Menge Spaß, hat eine plausible Story (in der der Titan allerdings charaktervoller ist als der Mensch) und ist ein Volltreffer. Online geht es wie schon im ersten Teil ebenfalls mächtig ab. Das Online-Spiel hat zudem den Vorteil, dass man es hier nicht mit der leicht bräsigen KI zu tun hat. Die meisten Gegner sind nichts anderes als Kanonenfutter. lediglich die Kämpfe Titan vs. Titan sind deutlich anspruchsvoller und sorgen für schweißtreibende Aktionen.

Unterm Strich ist Titanfall 2 ein Volltreffer, zudem eines der derzeit grafisch beeindruckendsten Games auf dem Markt.

 

Fazit: Volltreffer mit wunderschöner Grafik und scheppernden Mech-Fights

 

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Review: Mafia 3 (PS4)

81iz1c16feL. SL1500 Einmal auf links gedreht hat das Entwicklerstudio Hangar 13 die Mafia-Reihe mit Mafia 3. Waren wir in den ersten beiden Teilen noch überzeugte old-schoolige und vor allem italienische Mafiosi, ist nun alles ganz anders und wir trachten den europäischen Einwanderern nach dem Leben und übernehmen ihre Geschäfte. Wir, das ist der farbige Vietnam-Veteram Lincoln Clay, der in der fiktiven Stadt New Bordeaux (eindeutig New Orleans), Ende der 60er Jahre sich neben harten Geschäften auch mit einer ganzen Menge Rassismus beschäftigen muss. Nach Jahren des Kampfes in Vietnam kennt Lincoln Clay die Wahrheit: Familie ist nicht das, wo man hineingeboren wird, sondern das, wofür man stirbt. Wieder zu Hause in New Bordeaux will Lincoln seiner kriminellen Vergangenheit entfliehen. Doch als seine Ersatzfamilie, die schwarzen Gangster, von der italienischen Mafia verraten und ausgelöscht wird, gründet Lincoln auf der Asche der Vergangenheit eine neue Familie und schlägt eine Schneise der Rache und Vergeltung durch die Reihen der Verantwortlichen. 

Die Mafia-Reihe hatte immer schon etwas von GTA, nur mit dem spannenden Mafia-Setting. Das ändert sich auch mit Teil 3 nicht. Die Story wird famos erzählt, kann aber nicht von einigen Gameplay-Problemen ablenken.

Die Grafik ist eher unterdurchschnittlich und die KI leider strunzdumm. Ein Beispiel? Will man an einen Mafia-Boss muss man auf dessen Gelände stets eine wirklich große Anzahl an Beschützern ausschalten. Hat man einen angelockt (ein kurzer Pfiff reicht) und diesen um die Ecke gebracht, kommt irgendwann der nächste. Fast nie kommen zwei, drei, um zu sehen, was los ist. So kann man mit etwas Geduld und ohne große Ballerei ein Areal säubern, bevor man zum Boss schleicht. Schwach. Dennoch macht Mafia in vielen Momenten durchaus Spaß. Etwa dann, wenn es tief in die US-Amerikanische Geschichte geht, die Passanten über die üblichen Rassenprobleme der damaligen (und leider auch heutigen) Zeit reden, wenn das Radio 60er-Klassiker spielt, man mit den coolen Autos dieser Zeit durch die hübsch gestaltete Stadt braust. Die Auftragsarten wiederholen sich leider relativ schnell, GTA ist hier wesentlich abwechslungsreicher. Auch die Interaktion mit Passanten oder der Polizei ist mäßig. So kann man bequem mit einer Leiche auf dem Rücken durch die Straßen laufen ohne, dass jemand Alarm schlägt. Klaut man ein Auto hingegen, hängt sich sofort ein besorgter Bürger ans Telefon. Unterm Strich haben wir hier ein Spiel, dass durch seine Erzählstruktur (immer wieder werden die Zwischensequenzen mit Flashbacks aufgelocktert, in denen Agenten von heute erzählen, wie es damals in den 60ern gelaufen) überragt, dem aber die Spielmechanik den ein oder anderen Strich durch die Rechnung macht.

 

Fazit: Tolle Story, Gameplay so lala, Grafik auf PS3-Niveau (!)

 

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Review: Fifa 17 (PS4)

91yeTwMRgwL. SL1500

Alle Jahre wieder bringt EA Sports einen neuen Ableger der verkaufsstärksten Fußball-Simulation Fifa heraus. Alle Jahre wieder gehen die Meinungen von "völlig unrealistisch" bis "das beste Fußball-Spiel aller Zeiten" weit auseinander. Was ist nun Fifa 17? Nachdem ich jahrelang der PES-Reihe von Konami die Stange gehalten habe, bevor sie einige Next Gen-Versionen der eigentlich tollen Serie total verkackt haben, spiele ich seit zwei Jahren Fifa - und leide unter vielen negativen Aspekten des Spiels, die aber fast allesamt händisch zu beheben sind. Kommt Fifa aus der Box, ist es kein gutes Spiel. So ist es auch bei Fifa 17. Es ist zu schnell, die Schüsse zu gewaltig, die Pässe zu schnell, die Torhüter viel zu gut, die KI insgesamt zu fehlerfrei, die Verletzungsanfällig zu gering, das Handspiel (welches es bei PES übrigens immer noch nicht gibt) ausgeschaltet. Aber EA Sports hat im Gegensatz zu Konami dem Spieler die Freiheit gelassen, durch ein sehr sensitives Slider-Menü fast alle Aspekte des Gameplays zu beeinflussen. Seit Jahren zum Beispiel stellen wir die Torhüterstärke von den Standard 50 (bis 100 geht das) auf 25 oder 30 herunter. Auch die Passgeschwindigkeit wird reguliert (verlangsamt) und die gesamte Spielgeschwindigkeit (wie auch bei PES möglich) heruntergestellt. Hat man diese Eingriffe erst einmal gemacht, wurde fast jedes Fifa der letzten Jahre zu einem sehr guten Fußballspiel. So auch Fifa 17. 

Zum Spiel: Mit "The Journey" hat sich EA Sports abseits der "normalen" Spielerei etwas sehr cooles ausgedacht (was es freilich auch schon bei 2K zuvor gab): Erstmals kann man auf und neben dem Rasen erleben, was es heißt, ein junger Fußballprofi zu sein und in die Rolle des Premier League-Nachwuchsstars Alex Hunter schlüpfen. Das Ganze findet zwar leider nur in der Premier League statt, aber aufgrund der aufwendig gerenderten Zwischensequenzen ist das auch nachvollziehbar. Eine "Wahlliga" wäre einfach nicht drin gewesen, will man diesen Standard des Geschichte erzählens halten. 

In "The Journey" wird Alex Hunters Premier League-Karriere von der Leistung auf dem Platz und den Entscheidungen abseits des Rasens beeinflusst. Im gesamten Spielverlauf muss man wichtige Entscheidungen treffen, die die bevorstehenden Ereignisse und die Reaktionen der anderen Charaktere verändern. Das macht ziemlich viel Spaß (vor allem, wenn man es aus der Spielerperspektive zockt) und ist wirklich gelungen, auch, wenn sich die ewigen Trainingssessions etwas ziehen. Lieder endet die "Journey" gefühlt mittendrin. Nach dem Sieg im FA-Cup bekommt man Alex Hunter als Sammelkarte für das FIFA Ultimate Team, mit 75 ist sein Wert aber eher schwach und allenfalls zum Anfang einer Saison gut. Was viel schlimmer ist: Man hätte soviel Potenzial gehabt in dieser Story und lässt sie einfach enden. Schwach. Warum darf ich nicht das erste Länderspiel mit Alex Hunter zocken? 

Das eigentlich Spiel wuchert wie immer mit Original-Teams, Trikots, Stadien, Sounds und und und. Die neue Frostbite-Engige sorgt für bisher nur etwas hübschere Grafik, dafür wurde das Standard-System komplett überarbeitet. Freistöße und Elfer sind nun deutlich anders zu bewältigen. Auch hat man den Eindruck, dass die Mitspieler (die KI) nun besser schaltet und sich klüger anbietet. Die immer wieder aufkeimende Diskussion um das "Momentum" des Spiels, eine Art geskriptete Spielentscheidung, kann ich auch in diesem Jahr nicht nachvollziehen. Fifa 17 ist rundum gelungen und hat wegen des Gesamtpakets ganz knapp die Nase vor PES 17.

 

Fazit: Gelungenes Fußballspiel mit toller Story-Idee, die leider endet, wenn der Spaß beginnt

 

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Review: F1 2016 (PS4)

91dxX2erw0L. SL1500 Wem die echte Formel 1 mittlerweile zu langweilig geworden ist, aber doch nicht auf die im Prinzip grandiose Racing-Serie verzichten will, kann in diesem Jahr einfach zur Konsole greifen. Warum? Weil F1 2016 vielleicht das beste F1-Rennspiel der letzten zehn Jahre geworden ist. Nach vielen Jahren des Dahinsiechens hat Codemasters nun eine absolut runde und technisch herausragende Simulation geschaffen.Die Geschichte der Formel 1-Rennsimulationen auf den diversen Plattformen ist lang, manchmal steinig. Seitdem 1996 "Grand Prix 2" von Spiele-Legende Geoff Crammond auf den Markt kam, mussten sich im Prinzip alle Games danach an diesem Meilenstein messen. Danach kam lange nichts vergleichbares. Mehr Simulation ging nicht und das sucht auch heute noch seinesgleichen. Immer wieder gab es gescheiterte Versucher anderer Publisher, immer wieder aber auch echte Hits wie F1 Racing Simulation (Ubisoft) oder das grandiose auf der 1967er Saison basierende Grand Prix Legends von Papyrus Design. Codemasters kam dann 2010 auf den Plan und nicht alle Spiele haben seit dem in Gänze überzeugen können - bis heute: F1 2016 hat alles, was man von einer Formel 1-Simulation verlangen kann. Es beinhaltet den vollständigen Rennkalender der Saison 2016 mit allen offiziellen Strecken, Fahrern und Teams inklusive Safety Car und dem Hockenheimring. Mit der aktuellsten Ergänzung des Rennkalenders, Baku in Aserbaidschan, ist die Saison bereits um den schnellsten Straßenkurs aller Zeiten reicher. Zusätzlich feiert das brandneue Haas F1-Team sein Debüt und ergänzt die Formel 1 somit erstmals seit drei Jahrzehnten wieder um ein F1-Team unter rein US-amerikanischer Führung. Neu ist die Einführung eines manuellen Rennstarts. Der Spieler muss die Kupplung drücken und die richtige Drehzahl beibehalten, während er auf das Startsignal wartet. Eine kleine aber feine Änderungen, die dem Titel enormen Flair-Zugewinn verschafft. Online darf natürlich ebenfalls gefightet werden:

Bis zu 22 Fahrer können da am Start stehen. Der Speed kommt sehr gut rüber und dank der komplett anpassbaren Steuerung und den Fahrhilfen, kann auch jeder Driver mal eine Runde drehen ohne gleich an irgendeiner Bande zu zerschellen. 

Wer wissen will, wie schwierig es ist, einen Formel 1-Boliden zu steuern, stellt alles auf manuell und staunt dann nicht schlecht. Ohne Lenkrad ist dieser Modus kaum zu beherrschen. Einige Minuspunkte gibt es dennoch: Die Kommentatoren nerven und die Sprüche passen nicht immer, wiederholen sich zudem häufig. Auch die Gesichtsanimationen der 22 "echten" Fahrer sind mäßig. Das geht deutlich besser, wie beispielsweise EA Games bei Fifa und CO beweist.

Dennoch: F1 2016 ist rundum gelungen und macht der Langeweile der echten Formel 1 den Garaus.

 

Fazit: Das beste F1-Spiel seit Jahren

 

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Review: NHL 17 (PS4)

91kZyaSiN3L. SL1500 EA Sports ist bekannt für eine Politik der kleinen Schritte: Auch NHL 17 macht da keine Ausnahme und verbessert das ohnehin schon ziemlich starke NHL 16 in nur wenigen Punkten. Viel ist nach der guten Auflage des letzten Jahres aber auch nicht zu machen gewesen (im Gegensatz zum Sprung vom grottigen 15 auf 16). Die Grafik wurde wieder verschönert und ist immer noch beeindruckend. Da spritzt das Eis, reflektieren die Visiere der Helme, hüpfen die Maskottchen der NHL-Clubs vor Freude oder Ärger - kurzum: NHL 17 ist sehr stimmungsvoll und sieht stark aus. Man möchte sich da gar nicht ausmalen, was die Frostbyte-Engine, die in diesem Jahr erstmal bei Fifa 17 eingesetzt wird, dem Spiel noch Gutes tun kann. 

Zum Gameplay: NHL 17 ist zugänglicher als es 16 war, ohne dabei aber zu einem einfachen Arcade-Sporttitel zu werden. Erfahrene Hockeyspieler werden sofort klar kommen und Neulinge nicht überfordert, was auch an der "selbstlernenden" KI liegt, die sich am Spielstil des Users ausrichtet. Das Spiel ist einen Hauch langsamer geworden, was dem Gameplay gut tut, auch, wenn es ein Stück Realismus entfernt. 

Zum ersten Mal kann man in NHL 17 auch die Eishockey-WM spielen - alle Teams sind dafür natürlich lizensiert. Es wurde Zeit, dass dieser Modus Einzug hält. Auch aktuelle Regeländerungen sind enthalten: So wird die Overtime wie neuerdings in der NHL mit 3 gegen 3 gespielt. 

Ob Fantasy Draft mit einem Team voller Stars in Draft Champions, den Franchise-Modus , HUT oder den Be a Pro-Modus - die Spieloptionen sind so üppig wie nie. Dabei kann man in diesem Jahr wirklich alles editieren, sich sogar eine Arena nach seinem Gusto gestalten. Es gibt einfach nichts zu meckern - außer vielleicht, dass die Ingame-Musik nicht zum Hockey-Sport passt. Pop und HipHop dürfen gerne beim Basketball bleiben - beim harten Sport muss harte Musik her. 

 

Fazit: Nahezu perfekte Eishockey-Simulation

 

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rock

Doc 'n' Roll - 09.09.16

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Ach watt... schon wieder Freitach? War doch gerade erst. Egal, schreib ich halt mal drauf los. Nur wovon? Zum Beispiel von alten Männern, Superstars gar, die es nicht nötig haben, die Fotografen zu gängeln. The Who (morgen in Oberhausen) haben keinen Fotovertrag und lassen sich - wie es sich gehört - aus dem Graben der OB-Arena fotoknipsen. Vorbildlich, wenn man mal an die Schwachköpfe der Dröhnfraktion denkt. Den Namen der Unfugskombo will ich gar nicht mehr erwähnen, wer letzte Woche den Freitag verschlafen hat, liest HIER alle relevanten Informationen.Erzählen könnte ich Euch auch über die Technikwoche. Da gab es ne ganze Menge Zeugs. Obsthersteller Apfel stellte sein neustes Ei vor. Iphone 7 heißt es, sieht aus wie das 6er und verzichtet ab sofort auf einen Klinkenanschluss für den Kopfhörer. Da man sich wohl bewusst war, wie sehr das viele stören würde (ab sofort ist der Lightninganschluss auch für die Audioausgabe zuständig) hat Apple einen Adapter beigelegt. Das ist nicht mehr mein Apple. Adapter kostenlos beigelegt und nicht für 49 Euro im Einzelhandel? Verstörend. Ansonsten lässt mich sowohl die Debatte (ich benutze wunderbare Blauzahn-Kopfhörer - Nachteil: immer auf den Akkustand achten vor der Benutzung - Vorteil: kein Kabelsalat) als auch das neue Telefon erst einmal kalt. Das 6er tut es noch bestens und ist super. So warte ich auf ein hoffentlich radikales Redesign beim Ifön 8 im nächsten Jahr. 

 

Apropos Update: Auch Sony will mehr Kuchen als sie essen können. 

Da kommt dann nämlich schnell schnell die Playstation Pro heraus. Die kann dann 4K-Spiele und überhaupt soll alles soviel toller sein. Erst sollte sie ja PS4 Neo heißen, das "Pro" empfinde ich als Humbug, denn es löst (zumindest bei mir) den Reflex aus, dass ich nicht (mehr?) "proffeschenell" genug bin. Jetzt bin ich traurig. Danke Sony...

 

In Sachen Musik und Jäger/Sammler-Humbug habe ich in dieser Woche endlich endlich eine Ace Frehley Les Paul ergattern können. Die Epiphone mit Blitzen und Atzes Konterfei auffe Kopfplatte habe ich damals (gebaut bis 2007) irgendwie verpasst (oder hatte ich kein Geld, weil das Iphone 1 so teuer war?). Danach war ich stets auf der Suche, doch die Koreapfanne ist scheinbar entweder einigermaßen selten oder aber (was ich eher glaube) verkauft keiner, wenn er sie einmal hat. Kiss-Fans sind ja generell seltsam. Aber nun ist ja alles gut, Atzes 3-Humbucker-Monster ist eingetroffen und ich habe die kleines Asse sie eingehend begutachten lassen (siehe Foto).

 

Genug gequatscht? Kurz noch: Heute will ich die Chemical Brothers fotografieren - nur um Euch zu beweisen, dass es mir bei meinen Fotoarbeiten ganz bestimmt nicht (oder selten) auf die Musik ankommt...

 

 

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Review: Madden 17 (PS4)

919SbgYdjML. SL1500 Was EA Sports in den vergangenen Jahren mit der Madden-Reihe veranstaltet, ist ein Paradebeispiel dafür, wie jährliche "Updates" einer Spieleserie auch aussehen können. Während sich man sich im Hause EA bei Fifa oder NHL nur sehr behutsam an Veränderungen und Verbesserungen herantraut, schraubt man seit 2014 beim Football immer weiter und weiter. Nachdem 2013 mit Madden 25 das Next Gen-Debüt so richtig versaut wurde, steigerte sich das Franchise 2014 wieder.

Madden 16 habe ich letztes Jahr schon als das "beste Football-Game aller Zeiten" tituliert und was soll ich sagen: EA Sports hat mit Madden 17 das Ganze noch deutlich getoppt.

Nie spielte sich Madden realistischer. Es kommt längst nicht mehr jeder Pass an, es gibt viele Interceptions, die Grafik... oh die Grafik ist die Kirsche auf der Torte. Unglaublich realistisch sieht das Ganze mittlerweile aus. Besonders schön: War das Punkten per Lauf in Madden 16 noch sehr schwer, ist dies mittlerweile etwas vereinfacht worden. Die taktischen Optionen sind vielfältig wie immer, für Football-Anfänger artet das Ganze dann allerdings schnell in Konfusion aus. Dennoch gibt es viele Tutorials. die den Einstieg recht schnell verschaffen.

Einige "Neuheiten" gibt es auch: So sind die special Teams zurück. Die Fähigkeit, den Kicker auf Eis zu legen, bringt neue Herausforderungen für Field Goals mit sich,  waghalsige Aktionen, wie Trick Play und Blocked Kicks sind nur einen Klick entfernt. Spielmodi wie Ultimate Team und Draft Champions runden das beste Football-Spiel aller Zeiten ab. So jetzt habe ich es doch noch einmal gesagt!

 

Fazit: Grandios, grandioser - Madden 17

 

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Review: No man's sky (PS4)

81-K71ShuEL. SL1500 Mit enormen Hype versehen ist in diesen Tagen endlich "No man's sky" gestartet. Was hatten wir fantastische Trailer vom Gameplay gesehen: Völlige Freiheit in einer unendlichen Galaxie, die sich stets selber generiert. Man plant seine Reise durch ein Universum von riesigen Ausmaßen. 18.446.744.073.709.551.616 (!!) mögliche prozedural (das heißt zufällig und vom Entwickler weitestgehend unabhängig) erschaffenen Planeten. Soweit die Fakten. In der Tat ist die Faszination, einen Planeten zu entdecken, den noch kein anderer Spieler entdeckt hat (durch die schiere Masse ist es auch sehr unwahrscheinlich zeitnah auf einem Planeten zu gelangen, den ein anderer Gamer schon besucht hat), enorm und das Spiel erinnert an ein aufgebohrtes Elite aus der Anfangszeit der Computerspiele - nur mit viel mehr Möglichkeiten. Man kann jeden entdeckten Planeten, jede Pflanze, jedes Lebewesen selbst benennen, wenn man es eigenhändig entdeckt hat. NMS ist ein Zeitfresser und man kann schwer damit aufhören, immer neue Planeten zu besuchen, neue generierte Lebewesen zu beobachten, füttern (sie bringen einen dann aus Dankbarkeit gerne zu seltenen Rohstoffen) oder umzulegen. Kurzum: NMS ist ein faszinierendes Spiel, das die Einsamkeit im Weltall eindrucksvoll projiziert, der Soundtrack ist sensationell und wer nicht ballern, sondern forschen und entdecken will, ist hier richtig. Dazu gilt es ständig, seinen Raumanzug aufzurüsten, sein Schiff zu tunen oder ein neues zu kaufen (oder ein Schiffswrack von einem Planeten herzurichten), den intergalaktischen Handel zu betreiben und und und....

 

Aber....

 

Das Spiel ist unglaublich verbuggt. Abstürze kommen nicht selten vor, die Grafik ist nett und zweckmäßig, aber nicht mit den Trailern zu vergleichen. Das Spielprinzip setzt auf ewige Wiederholungen. Man landet auf dem Planeten seiner Wahl (wenn man nicht zufällig von Piraten abgeschossen wird im All) und fängt an, diesen zu erforschen, Basen der Außerirdischen zu finden, Worte der fremden Sprachen zu erlernen, Rohstoffe abzutragen. Das ist sehr eintönig, man wird aber oft durch ungewöhnliche Planeten belohnt. Dennoch: Auf allen bisher angeflogenen Planeten sind beispielsweise die Gebäude gleich. Es scheint nur einen Architekten im ganzen Universum zu geben. 

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Das ist einfach schwach und dämlich. Genauso die Raumstationen: Alle sehen gleich aus, bis auf wenige Innenräume gibt es auch hier keine Unterschiede. 

Eine Story gibt es in der Tat auch: Die ist sehr esoterisch gehalten und man muss dem Pfad des Atlas in die Mitte der Galaxie folgen. Klingt komisch, ist auch so. Ohne Story würde das Spiel genauso, vielleicht besser, funktionieren, doch es entspricht ja leider dem Zeitgeist, dass eine belohnende Hauptgeschichte mitgeliefert werden muss. Für mich wäre es Belohnung genug, wenn sich die Planeten deutlich stärker unterscheiden würden. Ob ich jemals einen Planeten finde, auf dem es eine Zivilisation gibt? Ich bezweifle es stark, es wäre aber wünschenswert.

In Zukunft sollen viele Dinge per Patch nachgeliefert werden, insofern ist NMS noch zu retten. Derzeit ist ein süchtigmachendes Game mit viel zu vielen Schwächen - klingt divergent, trifft aber zu. Man möchte es doch einfach nur lieben können...

 

Fazit: Unausgereiftes Spiel mit enormen Potential. Es könnte am Ende an den (zu?) hohen Erwartungen scheitern

 

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Review: Mirror's Edge Catalyst (PS4)

mirrors edge catalyst boxart ps4 1Ist es wirklich schon sieben (!) Jahre her, als EA Games mit "Mirror's Edge" ein wirklich richtig frisches Szenario auf den Markt warf? Parcourläuferin Faith hüpfte da in rasanter Ego-Perspektive Dächer, Zäune und Vorsprünge. Das war starl - kommerziell aber nicht erfolgreich.Trotzdem wagt man sich nun an einen zweiten Teil, der aber mit dem ersten in Sachen Storyline nichts zu tun hat, obwohl Faith wieder die Hauptperson ist. Klingt komisch, ist aber so. Gleich zum Start wird Hauptdarstellerin Faith aus dem Gefängnis entlassen. Warum sie einsaß?Man weiß es nicht, denn diese Info gibt es nur im kostenpflichtigen Comic Exordination. Das ist schon einmal ein fetter Minuspunkt. Faith schließt sich einer Runner-Gruppe um Noah an, die in der Stadt Glass Kurierläufe erledigt und der allmächtigen KrugerSec-Sicherheitsfirma in die Suppe spuckt. Während man vor sieben Jahren noch durch Schlauchlevel eilte, ist das Konzept dieses Mal eine Open World-Stadt, die man aber zumeist nur über die Dächer durchstreifen kann. Insgesamt ist hier Open World auch ein zu großes Wort, denn die Geschichte ist doch arg linear. 

Das war schon ein wenig viel Gemecker, denn (spiel-) technisch macht EA hier Einiges absolut richtig. Die Ego-Perspektive ist und bleibt beim Parcourslaufen atemberaubend, die Handlung ist packend, die Grafik etwas quietschbunt aber dennoch gelungen. Ob Wallruns oder Sprünge über enorme Abgründe - man ist wirklich mittendrin und zittert so vor mancher Aufgabe. Dass Faith immer mal wieder leicht aus dem Gleichgewicht kommt und die Kamera dies schön vermittelt, tut sein Übriges. Kein Spaß machen die Kämpfe gegen die Security-Heinis. Erst einmal sind die strunzdumm und außerdem ist das Kampfrepertoire mit einigen wenigen Moves viel zu gering. Online hingegen ist wieder alles gut: Die selbst erstellbaren Communityruns beispielsweise sind ein Riesenspaß. Achtung: Um seine Talente zu verpflegen muss man Punkte verteilen. Denkt man, dass die Kämpfe es eh nicht wert sind, hochgelevelt zu werden, könnte man am Ende dumm dastehen. Dann wird es nämlich richtig knackig und ohne Kampfkunst sieht es düster aus. Ob Mirror's Edge dieses Mal ein großer Verkaufsschlager wird? Ich kann es mir nicht vorstellen, Spaß macht es auf jeden Fall.

 

Fazit: Gelungene Fortsetzung mit einigen Mägeln

 

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Review: Doom

91swNVWHAVL. SL1500 DOOOOOOOM. Ist zurück. Die Mutter aller Shooter erblickte 1993 das Licht der Welt und mal ganz ehrlich: Was gibt und gab es geileres als ein wenig stumpf vor sich hin zu metzeln? 23 (!) Jahre später ist genau dieses Spielprinzip antiquiert, moderne Shooter haben jede Menge Schnick-Schnack, man muss auf allerlei achten und oft sogar taktisch vorgehen. Und genau hier setzt Doom für die PS4 an: Das Game ist so schön Old-School, dass es spritzt (vor Blut). 

Die Forschungseinrichtung der Union Aerospace Corporation auf dem Mars wird von grauen erregenden, mächtigen Dämonen überwältigt und nur ein einzelner Mann kann das Dilemma lösen. Klar, ich bin es! Oder Ihr. 

Ducken? Nicht nötig. Rennen, schießen, splattern - und sammeln. Easter Eggs und so'n Kram. Kurzum: Doom ist 90er und das ist auch gut so. Ein wenig fehlt das Horrorflair der Uralt-Teile, dafür gibt es noch mehr Blut. Kein Wunder, denn ein gutes Doom ist per se ab 18. 

Während das Solospiel kompromisslos und begeisternd ist, stinkt ausgerechnet der Multiplayerteil - eigentlich eine Stärke der Originale - ein wenig ab. Immerhin kann man sogar auf der PS4 eigene Level erstellen, was ein echter Pluspunkt ist. Doom 2016 sieht saugeil aus, ist enorm schnell und macht eine Menge Spaß. Endlich einmal wieder ein Shooter, den man auch mal nur für 20 Minuten zwischendurch einlegen kann. So wie früher...

 

Fazit: Zurück in die 90er - Doom ist der Ego-König

 

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Review: Uncharted 4

91QLC0IylAL. SL1500 Machen wir uns nichts vor, die Uncharted-Reihe hat viele ihrer konzeptionellen Elemente aus Klassikern wie Indiana Jones und Lara Croft geliehen. In den vergangene Jahren überzeugte die Reihe fast immer, auch, wenn die Storys manchmal etwas seicht gerieten. Doch machen wir uns auch nichts vor: Die Umsetzung konnte immer begeistern. Mit Uncharted 4: A Thief's End steht nun der letzte Teil der Saga exklusiv für die PS4 in den Regalen. Der ehemalige Schatzjäger Nathan Drake kehrt in die Welt der Diebe zurück.

Aus Gründen, die persönlicher sind als je zuvor, reist Drake um den Globus, um eine historische Verschwörung rund um einen sagenumwobenen Piratenschatz aufzudecken.Doch jeder Schatz hat seinen Preis: Dieses Abenteuer bringt Drake an seine körperlichen Grenzen, stellt seine Entschlossenheit auf die Probe und ihn selbst letztendlich vor die Entscheidung, wie viel er opfern würde, um diejenigen zu retten, die er liebt.

So weit, so der Klappentext. Was dann auf der Glotze abgezogen wird, ist allerallererste Sahne. Wer die Verfolgungsjagd durch Madagaskar erlebt hat, wird nichts anderes sagen können. Doch mehr wird hier nicht gespoilert.

Hollywood wäre stolz auf einen solchen Film. Hier stimmt einfach alles: Die Grafik ist ziemlich nahe an der Referenz für die PS4, der Sound ist opulent und nervt niemals. Die Steuerung fast immer sehr präzise, die Charaktere liebevoll gezeichnet. Das Spielerlebnis ist sehr linear, abseits der Wege a la Fallout ist hier nix. Das stört jedoch zu keiner Zeit, denn die rund 15 Stunden, die man für Uncharted 4 benötigt, sind mit die besten 15 Stunden, die man bisher an der PS4 verbringen durfte. Die Rätsel bewegen sich von kinderleicht bis ganz schön knackig, verzweifeln muss man jedoch nie, da nach einer Weile immer ein gut gemeinter Tipp für Hilfe sorgt. Zwischen der ganzen Rätselei wird immer mal wieder geballert, gilt es verschiedene Waffen auszuprobieren und Punkte zu sammeln, um in einem zweiten Spieldurchgang oder online Nathan in ein anderes Kostüm zu stecken. Ein Haar in der Suppe? Nur eins: Dass es der letzte Teil der Saga ist.

 

Fazit: Bombastischer Blockbustertitel

 

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Review: Mortal Kombat XL (XBox One)

mortal kombat xl 1 rawEin Test von Mortal Kombat X? Ist das nicht eine olle Kamelle? Nein. Im April 2015 erschien mit "Mortal Kombat X" der zehnte Teil der Prügelserie. Doch "Mortal Kombat X" wurde erst im Herbst  in Deutschland auf den Markt geworfen. Mit Mortal Kombat XL kommt nun das, was man "Maximum Gore" nennen könnte. Erweitert wurde das Hauptspiel um alle bisher veröffentlichten DLCs, dazu kommen neue Charaktere wie den Xenomorph aus "Alien", Leatherface aus "Texas Chainsaw Massacre", Jason Voorhees aus "Freitag der 13.", den Predator sowie weitere mehr oder weniger bekannte Kämpfer wie Triborg, Bo’Rai Cho, Tanya, Tremor und Goro. Dazu gibt es einige Skin-Packs und neue Kampfarenen. So kommt man mit XL auf 33 statt 25 Kämpfer. Spielerisch hat sich natürlich nichts Wesentliches verändert. Es gibt einen Story-Modus mit vielen Kämpfen und fast noch mehr Zwischensequenzen, bei dem man in die verschiedenen Rollen schlüpft. Das Ganze ist natürlich nur ein dünner Mantel, um zu prügeln. Ein hollywoodreifes Drehbuch sollte man hier nicht erwarten. Wer mit dem Mortal Kombat-Univerum bisher nichts anfangen konnte, wird auch nach dem Storymode kein glühender Fanboy sein. 

Will man die Story gar nicht erst anpacken, kann man sich durch verschiedene "Türme" schlagen, wo ständig wechselnde Herausforderungen auf den Gamer warten. Daneben kann man natürlich auch einfach einen Charakter anwählen und gegen die KI oder einen Freund loslegen. Die Gewaltdarstellung bei den Special Moves ist hier schon gewaltig, weshalb USK18 durchaus angebracht ist. Der Witz dabei: Die Verstümmelungsdarstellungen sind derart übertrieben, dass das Spiel NICHT indiziert wurde. Klingt komisch, ist aber so.

Wer bisher Mortal Kombat X nicht besitzt, erhält die Gelegenheit, ein umfangreiches Spiel zu erwerben. Die DLCs gibt es für Mortal Kombat X-Besitzer natürlich auch einzeln. Grafisch bekommen wir hier auf jeden Fall Einiges geboten und auch die vielen Charaktere sind hervorragend umgesetzt und haben alle ihre eigenen, zum Teil spektakulären Special Moves.  

Spielerisch sind die Attacken durchaus vielfältig, manchmal hat man jedoch den Eindruck, dass das Knöpfedrücken ein wenig Latenz aufweist. Dennoch: Wer auf Prügelspiele steht, wird hier voll bedient.

 

Fazit: Ultrabrutale Prügelorgie mit großem Update

 

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Review: Star Wars Battlefront (PS4)

81LFs9qVbZL. SL1500 Star Wars - ein Name voller Faszination. Die Reihe punktet auf fast allen Feldern, nun soll mit Star Wars Battleground auch die Konsole (zurück-) erobert werden. Die Erwartungshaltung war dementsprechend gewaltig. Und genau daran zerbricht am Ende ein Spiel, das voller atmosphärischer Höhepunkte steckt. Wenn man in einer Eishöhle auf Hoth das unheilvolle Stampfen eines AT-AT spürt, macht man sich als Gamer fast in die Hose. Der Sound stimmt, die Grafik ist genial - und dennoch schafft es Star Wars Battlefront nicht mehr als nur ein Pausenfüller zwischen spielerischen Granaten wie Fallout 4 oder The Witcher 3 zu sein. Was ist das Problem? In erster Linie handelt es sich bei Star Wars Battlefront um einen reinen Multiplayertitel. Eine echte Single-Player-Kampagne gibt es nicht, lediglich einige Trainingsmissionen gegen schwache KI-Gegner können absolviert werden. Das war vorher bekannt und wäre auch nicht allzu tragisch, wenn denn der Multiplayerteil rundum gelungen wäre. Ist er aber nicht. Die Maps sind schwach und langweilen vom ersten Moment an. Dass man bei einem Vollpreistitel noch einen Seasonpass (rund 50 Euro!) kaufen soll, um Zugriff auf mehr Areale zu bekommen, ist schlichtweg lächerlich und unverschämt. 

Dazu gibt es spielerische Probleme: Die Maps sind lieblos (allein grafisch bombastisch) gestaltet, von Taktik muss man gar nicht erst reden, denn im Prinzip ist dies hier ein wildes Umhergeballere ohne Sinn und Verstand. Hätte dieses Spiel nicht das Star Wars-Label auf der Stirn kleben, wäre es sicher kein Topseller geworden (das es trotz der enorm schlechten Bewertungen ist). 

Das Schlimmste ist, wie verschenkt hier das riesige Potential des Franchise aber auch der genialen Grafikengine und der tollen Sounduntermalung ist. Das hätte ein richtiges Feuerwerk werden können, so ist Star Wars Battlefront lediglich eine Fehlzündung.

 

Fazit: Tolle Grafik, super Sound, mega Atmosphäre - aber wo ist das Spiel?

 

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Review: Fallout 4 (PS4)

81QYIG9wfL. SL1500 Was Bethesda anfasst, ist fast immer episch. Fallout 3 ist eines meiner Alltime-Favourites und wurde danach noch von Skyrim übertroffen. Insofern waren die Erwartungen bei Eintreffen des Musters von Fallout 4 nahe zu unermesslich hoch. Die ersten Minuten sind dann auch wie ein Deja-Vu: Fallout 3-Freaks fühlen sich sofort in die Zeit zurückversetzt, die Magie des postapokalyptischen Ödlandes mit einer großen Menge 50er Jahre-Charme ist sofort wieder da. Die große Freiheit zu tun, was immer man auch will, ist zu Beginn etwas überfordernd, wird dann aber zu einer der Stärken des Games. Sobald man aus Vault 111 herausschreitet, ist man allein. Idealerweise führt der erste Weg zurück in das Heimatdorf Sanctuary. Nun gilt es eine Menge Abenteuer zu bestehen, Freunde zu finden, Feinde zu töten, Bündnisse zu schmieden, Häuser zu bauen. Alles getragen vom sensationellem Flair des Spiels. 

Fallout-Neulinge könnten die etwas zähe Menüführung bemängeln. Es gibt zu lange Wege bis man an eine Option im sagenumwobenen Pip-Boy gelangt. Das wirkt ein wenig altbacken. Auch die Grafik ist nicht auf dem neusten Stand der Technik, sondern lediglich eine leichte Weiterentwicklung des PS3-Skyrim-Grafik. Das ist enttäuschend - zu Beginn. Steckt man erst einmal knietief in den Missionen, passiert etwas, was bei Fallout 3 schon eingetreten ist: Sucht. Plötzlich ist die Grafik egal und auch die vorhandenen technischen Probleme (etwa zahlreiche Clippingfehler) treten in den Hintergrund. Mindestens 100 Stunden - wahrscheinlich sogar deutlich mehr, wird man investieren können, bis Fallout langweilt. Die Kämpfe sind zum Teil sehr fordernd, selbst auf der leichtesten Stufe. Hat man aber einmal zarte Bande mit einem Supermutanten geknüpft, folgt er einem durch das Ödland. Und "Strong", so sein werter Name, räumt ordentlich was weg (Foto unten). Nur eine Sache nervt wirklich gewaltig: Um an die Karte zu kommen, muss man immer durch die Tiefen des Pip-Boys. Ansonsten: Das Spiel des Jahres!

 

Fazit: Grandioses Spiel mit einigen wenigen technischen Unzulänglichkeiten

 

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