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Samstag August 18, 2018
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Review: The Road To Hell - Sunstorm

SUNSTORM The Road To Hell 1fbaf5c585Die Band Sunstorm kehrt mit ihrem fünften Studioalbum „The Road To Hell“ zurück. Bereits 2006 erblickte das erste Album das Licht der Welt. Ausnahmesänger Joe Lynn Turner (Deep Purple, Rainbow, Rising Force) und Bassist Dennis Ward (Pink Cream 69) gründeten seinerzeit die Combo. Sie bleiben dem Stil des vorherigen Album „Edge Of Tomorrow“ dabei auch auf der neuen Rille treu.

"Only the Good Will Survive" gibt den Startschuss zu „The Road To Hell“. Schöne Riffing-Parts, die Powerchords knallen und Turner ist in guter Form. Sofort ist der 80er Jahre Rockmetal-Modus angeknipst. Das perfekte Terrain für Turners Stimme. Der Chorus geht direkt ins Ohr und ein dickes Solo bereitet mich auf das vor, was noch kommen mag.

Track zwei - Namensgeber des Albums „The Road to Hell“ - ist ebenfalls sehr eingängig. Del Vecchios Keys und die Gitarre legen sich um Turners hier sanfteren Vocals. Im Refrain ziehen die Jungs noch mal an und Mulatoni zaubert erneut ein fettes Gitarrensolo. Definitiv ein guter Einstieg für das neue Album.

Der Chorus von „Blind The Sky“ hat sich so tief in mein Hirn gekämpft, das ich hier das Prädikat Hardcore-Ohrwurm vergebe. Absolut Livetauglich. Der Chor stärkt Turner den Rücken und macht „Blind The Sky“ zu einem echt heißen Teil.

„Future to Come“ drückt noch mal etwas nach. Joe singt dieses Stück ein wenig aggressiver. Dies ist definitiv einer der härteren Songs auf „The Road To Hell“. Zugegeben, oftmals sind die Songs etwas vorhersehbar. Aber die perfekt untergebrachten Soli reißen es wieder raus.

„Everywhere“ beginnt sehr melodisch mit Keyboard und Gitarre. Selbst wenn man kein Wort englisch versteht, begreift man sofort, dass es um verlorene Liebe geht. Deine Alte hat dich verlassen? Hier ist dein Song für die Kneipe, um ein melancholisches Bier auf den ganzen Frust zu saufen. Turner kennt den Schmerz und kehrt ihn für dich mit Sunstorm nach außen. Die perfekte 80er Ballade.

 

Fazit: Classicrock-Fans werden sich an „The Road To Hell“ laben.

 

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