Psycholove: Hardcore Rock ’n Roll

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Jim Idle und Mirk.Star kommen aus Oberhausen. Klingt komisch, ist aber so. Beide zusammen sind Psycholove und haben nun mit „Hardcore Rockn’nRoll“ ihre neue CD ins Presswerk gewuchtet. Unter der Regie von Ex-Sodom, Ex-Traceelord Andy Brings aus Mülheim haben die beiden zehn Tracks in die Rillen gehämmert.
Psycholove krachen via räudigem Punkrocknroll mit dezenten Metalanleihen durch die Lautsprecher und schaffen es mehr als einmal, dass ein Fuß wippt, ein Head bangt, eine Kinnlade offen bleibt. Die sehr verotzten Vocals bewegen sich zwischen Lemmy und einem unehelichen Ramone-Sohn, die Gangbackings sorgen für gepflegte Nordkurven-Atmosphäre, die aber eher zum Pogen denn zum Schunkeln einzuladen vermag. „Rock like Fuck“ heißt Track Nummer zwei und das ist auch das Motto von „Hardcore Rock ’n Roll“.
Das ganze Scheibchen könnte in einer Rock-Hölle auf Dauerrotation stehen. Ab und zu, aber nur verhalten, geht es ruhiger zu.
Im Grunde versuchen Psycholove aber die Wände wackeln zu lassen, wenn sich auch gegen Ende der CD ein leichter Abnutzungseffekt einstellt. Große Variabilität wird bei Psycholove nicht geboten (Ausnahme der leider schwächste Song des Albums „Deathrow Inn“). Das fällt aber nicht groß ins Gewicht. Eine Abrissbirne kann ja auch nur eine Sache richtig gut: Wände einreißen. 

 

 

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