Richie Kotzen: The Return of Mother Head’S Family Reunion

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Mal ganz ehrlich: Das dumme Gelaber von Richie Kotzen kann man sich einfach nicht antun. Die neue CD hätte er „The Return…“ genannt, weil da ja mal wieder eine echte Band zu hören sei. Das hat er bei seinem Forty Deuce-Projekt auch gesagt, die „Band“ war dann nach einer CD passé, die Mi(e)tmusiker kannte kein Schwein. Die letzten gewachsenen Bands, in den Richie zockte, waren Mr. Big (aufgelöst) und Poison (löste sich danach auf und gibt es inzwischen wieder – ohne Kotzen). Lassen wir das dumme PR-Gequatsche also einmal weg und konzentrieren wir uns auf die Musik. Und die ist unverschämt gut. Irgendwie ungerecht, dass der Musikgott Richie Kotzen gleich mit zwei enormen Talenten gesegnet hat – die unglaubliche Stimme und das atemberaubende Gitarrenspiel. Während Kotzen sich auf vielen seiner CDs in belanglosem (wenn auch technisch hervorragenden) Bluesgefiedel verstrickte, haben die „Motherhead“-Songs Tiefgang und sind hervorragend arrangiert. Ab und an wird es auch hier bluesy, es dominieren aber überwiegend funkige Rhythmen, der soulige Gesang und blitzschnelle Soli. Keine Frage, Richie Kotzen hat mit dieser CD einen würdigen Nachfolger für das erste „Motherheads Family Reunion“-Album abgeliefert. Ob es sich hierbei wirklich um eine Band handelt oder nicht, ist deshalb völlig egal.

Stil: Funkrock

Fazit: Brillanter Richie Kotzen – als Sänger, Songschreiber und Gitarrist

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