Doc ’n‘ Roll – 3.10.14

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Aloha from Oberhausen,

 

frisch zurück aus Dublin, wo ich eine kleine Träne an der Statue von Phil Lynott verdrückte, machte ich mich am Donnerstag auf zu einer ganz besonderen Pressekonferenz mit einem ganz anderen Bassisten. Manowar-Mastermind Joey Demaio (Foto unten mit Orchesterleiter Dr. Marcus Schönwitz) sprach im Essener ChorForum über das im Januar anstehende Essener Konzert, bei dem die Band im Vorprogramm das Orchester der Essener Goetheschule spielen lassen will. Demaio? Ja genau der. Der, der bei Interviews schon mal gerne fragt, ob man denn true genug sei für den Metal zu sterben und überhaupt nicht als der größte Charmebolzen der Erde gilt. Bei Manowar Konzerten werden die Fotografen gern schon mal nach einem Song aus dem Graben geschmissen. Dementsprechend war ich schon auf Krawall gebürstet als ich dort ankam…

Joey Demaio

Die halbstündige Rockstarverspätung („Stau“) verhieß schon nicht viel Gutes, doch dann kam es doch zum Glück anders als befürchtet. Bass-Doktor Demai gab sich gut gelaunt, durchaus gesprächig und philosophierte viel über sich das verändernde Musikbusiness und betonte ein bis zehnmal, dass er nie irgendjemand in den Arsch gekrochen sei.

Alles in allem konnte er damit bei mir Einiges an Credibility wieder gewinnen, auch, weil er betonte, dass ein Rerecording eines Klassikers (etwa wie bei „Kings of Metal“ im vergangenen Jahr) IMMER nur ein schlechteres Ergebnis hervorbringen könne.

Am Ende legte Joey Demaio seine unverhohlene Bewunderung zu Wagner akribisch dar und schloss „gab“ gleich noch eine Kontaktanzeige auf: Er suche eine altmodische Frau. So wie Wagner eine Frau gehabt hatte, die jedes seiner Worte dokumentiert und ihr Leben darauf ausgerichtet hatte, ihm zu helfen, so dass seine Kunst fließen konnte… Ähm, ok.

Wer sich da angesprochen fühlt, kann sich gerne bei mir melden. Ich leite dann weiter.

 

Was gibt’s am Wochenende? Genau: Die Qual der Wahl zwischen Bullet in der Matrix und Equilibrium im Essener Turock. Beides am Samstag, beides sehenswert. Am Dienstag treibt es mich dann zu einer weiteren Legende. Uli Jon Roth spielt in der Zeche in Bochum. Ich bin sehr gespannt. 

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

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