Machine Head: The Blackening

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machineheadtheblackeningMetallica aufgepasst: Wo auch immer Ihr gerade mit Mastermind Rick Rubin hockt, um endlich einmal wieder ein echtes Thrash-Album aufzunehmen, an dieser CD werdet Ihr euch messen lassen müssen. Machine Head haben mit ihrem sechsten Studioalbum “The Blackening” die Latte sehr hoch gelegt und präsentieren ein richtig geiles old-school-Bay Area-Thrash-Meisterwerk, das sich nicht vor modernen Einflüssen verschließt. Trotzdem erinnert “The Blackening” in seinen stärksten Momenten – und davon gibt es viele – an die absoluten Klassiker des Genres. “Master of puppets” blinkt imaginär im Geiste auf. Das beste Thrash-Album aller Zeiten haben Metallica damals trotz spielerischer Defizite zu den absoluten Helden der Szene werden lassen. “The Blackening” hat viel von den alten Metallica. Hört Euch nur mal das über zehn Minuten lange “Clenching the fists of Dissent”, das ein steriles, clean gespieltes Intro vorschiebt, bevor der Song zu einem echten Hassbrocken mutiert. Im Mittelteil schaltet man dann wieder drei Gänge zurück, bevor die Achterbahnfahrt in die Hölle umso heftiger wieder aufgenommen wird. Bei “A farewell of arms” erscheint dann auch noch ein sehr One-ähnliches Intro und Arrangement. Der Song bricht im Mittelteil im Midtempobereich heftig aus der Schiene und verbreitet so mächtig Angst und Boshaftigkeit. Auch hier werden wieder zehn Minuten vollgestopft mit Riffs, Riff und ich sage es noch einmal: Riffs!
Dass Machine Heads auch textlich auf der stilsicheren Seite stehen, beweist der Song “Aesthetics of hate”. Der Track wurde inspiriert durch einen Artikel namens „Aesthetics of Hate: R.I.P. Dimebag Abbott, & Good Riddance”, der auf der konservativen Website Iconoclast erschien.. Darin macht sich Autor William Grim über die Fans von Pantera lustig, die um den Gitarristen trauerten. Daher ist dieser Song ein „Fuck you“ an Grim von Machine Head-Mastermind und Frontmann Robert Flynn. Das Quartett nahm die CD in den Sharkbite Studios in Oakland, Kalifornien auf. Frontmann Robert Flynn kehrte dafür in den Produzentenstuhl zurück und Mark Keaton übernahm wieder die Rolle des Masterns. Colin Richardson (Trivium, Bullet for my Valentine) mischte das ganze zusammen mit Flynn in London und schuf ein Meisterwerk, das sich wahrlich hören lassen kann.

Stil: Thrashmetal

Fazit: Das beste Thrashmetal-Album seit Jahren

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