Duke Nukem Forever

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Der Duke ist zurück, Yeaaaah! Oder? Ich sag’s gleich: Duke Nukem Forever ist so voller Mängel, dass eine Veröffentlichung eine Frechheit ist. Die Grafik ist eine Katastrophe, die Animationen des Dukes ebenfalls. Die Story ist das übliche „die Aliens sind zurück und Duke tritt sie in den Arsch“, nix Neues also im Duke-Lager, außer, dass er nun deutsch spricht – und zwar mit der Synchronstimme von Bruce Willis, Manfred Lehmann. Das macht Spaß, für Spieler, die den alten Duke aber kennen, ist es einfach Frevel, schließlich ist und bleibt Jon St. John die originale Stimme des Dukes. Spielerisch ist der Duke ein Old School-Shooter. Modernes Gameplay ist hier völlig Fehlanzeige und wäre auch fehl am Platz. Der Humor des Dukes ist frauenfeindlich und vulgär – kurzum: genau das, was Duke-Fans erwarten konnten. Klingt alles nach einem Totalverriss, oder? Ist es am Ende aber dann doch nicht. Wer mit Duke Nukem aufgewachsen ist, wird es dennoch gerne spielen – trotz aller Mängel. Der Duke ist wie Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger und Silvester Stallone – alte Schule, gaaanz alte Schule. Wenn man sich darauf einlässt und keinen Grafikfetisch hat, könnte das Alien-Arschtreten erneut viel Spaß machen.

 
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